Ihre Mitarbeiter nutzen KI bereits.
Die Frage ist nur, wie gut.
In jedem Büro tippt heute jemand vertrauliche Informationen in ein Sprachmodell, ohne genau zu wissen, was er tut.
Das ist kein Skandal. Das ist die neue Normalität.
Aber es ist eine Normalität, die sich gestalten lässt.
Was niemand offen sagt
Die Werkzeuge sind in den Betrieben angekommen, lange bevor jemand erklärt hat, wie man sie benutzt.
Eine Sachbearbeiterin formuliert mit ChatGPT eine Mahnung — und übernimmt eine Höflichkeitsfloskel, die rechtlich unscharf ist.
Ein Arzthelfer recherchiert eine Abrechnungsfrage — und bekommt eine Antwort, die für die USA gilt, nicht für Deutschland.
Eine Marketingmitarbeiterin lässt einen Vertragsentwurf zusammenfassen — auf einem privaten Konto, mit echten Mandantennamen.
Niemand davon handelt fahrlässig. Sie tun, was alle tun: sie greifen zum Werkzeug, das gerade da ist, und nutzen es so gut, wie sie können.
Das Problem ist nicht, dass Ihre Mitarbeiter KI nutzen.
Das Problem ist, dass niemand ihnen je gezeigt hat, wie.
Vier Dinge, an denen Sie eine gute KI-Schulung erkennen
Sie beginnt mit den Grenzen, nicht mit den Fähigkeiten.
Die meisten KI-Schulungen zeigen, was die Werkzeuge alles können. Das ist die falsche Reihenfolge. Wer professionell mit einem Sprachmodell arbeiten will, muss zuerst verstehen, was es nicht kann — und woran man das erkennt. Erst dann ist das, was es kann, sicher nutzbar.
Sie arbeitet mit Ihren echten Aufgaben, nicht mit Demo-Beispielen.
Eine Schulung, in der Sie lernen, wie man ein Gedicht schreiben lässt oder eine Geburtstagskarte formuliert, hat keinen Bezug zu Ihrem Betrieb. Eine gute Schulung beginnt mit den Aufgaben, die Ihre Mitarbeiter ohnehin täglich erledigen — und macht aus jeder davon eine Übung.
Sie erklärt nicht nur, sie übt ein.
Wissen über KI hilft niemandem. Geübte Routinen tun es. Eine gute Schulung enthält Übungsblöcke, in denen Ihre Mitarbeiter unter Anleitung an eigenen Aufgaben arbeiten — und die Lehrperson sieht zu, was wirklich passiert.
Sie hinterlässt etwas Schriftliches, das im Betrieb bleibt.
Eine Schulung, von der nach drei Wochen niemand mehr weiß, was er gelernt hat, war eine Veranstaltung, kein Lernerfolg. Was bleiben muss: ein knapper, brauchbarer Leitfaden, an dem sich Ihre Mitarbeiter im Alltag wieder festhalten können.
Der Einstiegsworkshop
Ein Tag. Online. Bis zu fünfzehn Teilnehmende aus Ihrem Betrieb.
Wir arbeiten an den Aufgaben, die Ihre Mitarbeiter ohnehin täglich vor sich haben — Recherchen, E-Mails, Zusammenfassungen, Entwürfe, Auswertungen. An jeder dieser Aufgaben zeige ich, wie ein Sprachmodell wirklich funktioniert, woran man verlässliche Antworten erkennt, und wo die Fallen liegen.
Am Ende des Tages haben Ihre Mitarbeiter nicht nur etwas gelernt — sie haben es an eigenen Beispielen geübt, und sie haben einen kurzen Leitfaden in der Hand, an dem sie sich später wieder festhalten können.
Was vorher passiert
Vor dem Workshop sprechen wir 30 bis 60 Minuten — Sie schildern, was in Ihrem Betrieb gerade passiert, ich frage nach, was die typischen Aufgaben sind. Daraus entsteht der Workshop-Plan, zugeschnitten auf Ihre Lage.
Was danach passiert
Zwei Wochen nach dem Workshop gibt es einen kurzen Folgetermin — gemeinsam schauen wir, was sich im Alltag bewährt hat und wo es noch hakt. Das ist Teil des Workshops, kein Aufpreis.
Wenn der Einstieg nicht reicht
In manchen Betrieben zeigt sich nach dem Einstiegsworkshop, dass der Bedarf weitergeht. Eine Abteilung will tiefer in branchenspezifische Anwendungsfälle einsteigen. Ein Team will gemeinsam einen Recherche- oder Entscheidungsprozess aufbauen, der sich wiederholt. Eine Geschäftsleitung will eine kleine interne Richtlinie formulieren, an der sich die Mitarbeiter orientieren können.
Für diese Fälle gibt es Vertiefungsformate — individuell zugeschnitten, in Form und Umfang offen.
Aber das ist eine Frage für später. Erst der Einstieg, dann sehen wir, was wirklich gebraucht wird.
Warum Online — und nicht im Seminarraum
Eine KI-Schulung im Seminarraum hat einen Konstruktionsfehler. Die Teilnehmenden sitzen vor fremden Geräten, in einer fremden Umgebung, mit Beispielaufgaben, die mit ihrem Alltag wenig zu tun haben. Sie lernen etwas Abstraktes, das sie hinterher in ihren Arbeitsalltag übertragen müssten. Genau dieser Übertragungsschritt ist es aber, an dem die meisten Schulungen scheitern.
Online sieht das anders aus. Ihre Mitarbeiter sitzen an ihrem eigenen Schreibtisch, mit ihrem eigenen Bildschirm, mit ihren eigenen Akten und E-Mails. Wenn wir an einer Aufgabe arbeiten, ist es eine Aufgabe, die wirklich auf ihrem Tisch liegt. Was sie an diesem Tag lernen, haben sie am nächsten Tag bereits in ihrer eigenen Arbeitsumgebung erprobt.
Das ist kein Kompromiss gegenüber Präsenz. Es ist die didaktisch bessere Form für diesen Lernstoff.
Manuel Vietze
Ich bin Psychologe mit Nebenfach Informatik. Beides braucht es für diese Arbeit — das Technische, um zu verstehen, wie Sprachmodelle wirklich funktionieren, und das Psychologische, um zu verstehen, warum Menschen sie systematisch falsch bedienen.
Sprachmodelle sind keine Suchmaschinen, keine Datenbanken und keine Auskunftsbüros. Sie sind ein neuer Werkzeugtyp, für den die meisten Nutzer noch keine Intuition haben. Das, was im Umgang mit ihnen schiefgeht, hat selten mit Technik zu tun und fast immer mit Erwartung, Aufmerksamkeit und Selbstvertrauen. Genau dort setzt meine Arbeit an.
Neben DenkUpgrade führe ich ProzessUpgrade — dort arbeite ich mit inhabergeführten Betrieben an der Verbesserung ihrer organisatorischen Abläufe. Beide Angebote ergänzen sich, sind aber unabhängig voneinander.
Häufige Fragen
Müssen unsere Mitarbeiter Vorkenntnisse haben?
Nein. Wer schon einmal ChatGPT oder ein vergleichbares Werkzeug ausprobiert hat, ist gut vorbereitet. Wer das nicht hat, auch — wir beginnen bei den Grundlagen.
Auf welchem Werkzeug arbeiten wir?
Auf dem, das in Ihrem Betrieb realistischerweise zum Einsatz kommt — meist ChatGPT oder Claude, manchmal Microsoft Copilot. Die Prinzipien, die wir üben, gelten für alle aktuellen Sprachmodelle.
Was, wenn unsere Branche besonders streng reguliert ist?
Umso wichtiger, dass die Mitarbeiter wissen, was sie tun. Für regulierte Branchen — Recht, Medizin, Finanzen, Steuerwesen — sprechen wir vorher ausführlicher über Rahmenbedingungen und Datenschutzfragen, damit der Workshop dazu passt.
Bekommen wir Folien oder Aufzeichnungen?
Sie bekommen einen schriftlichen Leitfaden, der die wichtigsten Prinzipien, Übungsabläufe und Checklisten zusammenfasst. Aufzeichnungen gibt es bewusst nicht — wer am Workshop nicht dabei war, lernt aus einer Aufzeichnung erfahrungsgemäß nichts Brauchbares.
Können einzelne Mitarbeiter teilnehmen, oder nur ganze Teams?
Der Workshop ist auf Teams aus einem Betrieb zugeschnitten — weil die Übungen aus Ihren echten Aufgaben entstehen. Für Einzelpersonen aus unterschiedlichen Betrieben gibt es derzeit kein Angebot.
Was passiert, wenn der Workshop nicht das hält, was er verspricht?
Wenn Sie nach dem Workshop ehrlich sagen, dass die Investition sich nicht gelohnt hat, sprechen wir darüber, und Sie zahlen, was Sie für angemessen halten. Das ist mir bisher nicht passiert, aber das Versprechen steht.
Erstgespräch
Wenn Sie überlegen, ob ein Workshop für Ihren Betrieb sinnvoll wäre — oder ob er vielleicht doch noch zu früh kommt — dann ist das Erstgespräch der richtige Ort, um das herauszufinden.
30 Minuten am Telefon oder per Video. Ich frage, was bei Ihnen gerade passiert, wer mit welchen Werkzeugen arbeitet, und wo Sie die größten offenen Fragen sehen. Am Ende sage ich Ihnen ehrlich, ob ein Workshop sinnvoll wäre, und wenn ja, in welcher Form.
Auch wenn wir nicht zusammenarbeiten, soll sich dieses Gespräch für Sie gelohnt haben.